Feeds:
Beiträge
Kommentare

Seit etwas über vier Jahren läuft unsere Wärmepumpe der Firma Vaillant (geoTherm VWS 62/3) bisher ohne jede Fehlermeldung. Das ist doch auch mal einen Eintrag wert!
Wir sind sehr zufrieden mit der Wahl dieses Gerätes, welches uns bisher gute Dienste leistet.
Die Verbräuche in den vergangenen drei Jahren sind auch in einem mehr als akzeptablen Bereich, den ich in der unten stehenden Grafik einmal zusammengefasst habe.

Grafik_WP_2016

Advertisements

Nachdem ich in einigen anderen Blogs zu Gussek-Häusern etwas über die Heizkosten gelesen habe, wollte ich für alle, die es interessiert hier mal unsere Werte zum Vergleich angeben, wie wir sie in den ersten beiden vollständigen Jahren hatten. Sowohl 2013 als auch 2014 waren die Winter hier im Berliner Raum eher mild, sodass wir auf Werte kommen, die noch unter den von uns erwarteten liegen.

Wir betreiben ja eine Vaillant GeoTherm VWS 62/3 Wärmepumpe, die uns mit Heizungswärme und Warmwasser versorgt.

Im Jahr 2013 lag der Stromverbrauch bei 2858 kW/h bei einer dem Boden entzogenen Wärmemenge von 8764 kW/h, die uns in der Abrechnung 602,09 Euro bei einem Wärmepumpentarif mit Unterbrechungszeiten des örtlichen Anbieters gekostet haben.

Im Jahr 2014 lag der Verbrauch noch etwas günstiger bei 2660 kW/h, was in der  Abrechnung eine Summe von 599,64 Euro ergab.

Die Summen sind aus unserer Sicht wirklich in Ordnung, da wir zu viert im Haus sind und die Raumtemperatur nicht nur für die Kinder nicht unter 21°C eingestellt wird.

Seit wir im März 2012 in unser schönes Haus eingezogen sind, sind schon fast drei Jahre vergangen.

Wir können für uns die klare Bilanz ziehen, dass wir uns nach wie vor sehr wohl hier fühlen, und dass wir fast keine der unzähligen kleinen Einzelentscheidungen bereuen.

Zwei Überlegungen zum Thema „im Rückblick hätten wir hier anders entscheiden sollen“ gibt es aber doch:

  1. Wir haben bei der Planung des Hauses auf eine Dämmung (Perimeter-Dämmung) unter der Bodenplatte verzichtet, weil wir in dieser Zeit einfach so viele „kleine“ kostentreibende Entscheidungen zu fällen hatten und dann diese weitere ca. 3000,-€ verzichtbar erschienen. Wir haben uns daher dann für eine stärkere Dämmung zwischen Bodenplatte und Fußbodenheizung entschieden.
    Nach heutiger Einschätzung hätten wir die Perimeter-Dämmung besser nehmen sollen, um die Bodenplatte mit in die gedämmte Hülle aufzunehmen. Dies erscheint aus zwei Gründen sinnvoll: Zum einen entsteht ein größerer wärmespeichernder Baukörper, der gerade bei einem Holzständerhaus sinnvoll ist, und zum anderen stehen die Wände nicht auf der „kalten“ Bodenplatte und es entstehen hier keine Wärmebrücken zwischen Bodenplatte und Wand, die wir nun zwar nicht wirklich spüren aber eben doch eingebaut haben.
  2. Seit sich ein Specht an unserer Fassade mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) zu schaffen gemacht hat, ist uns ein weiteres Argument für die Verwendung einer verklinkerten Fassade klar geworden: Den Stein hackt kein Specht auf!
    Wir hatten seinerzeit aus reinen Platzgründen auf die Klinker verzichtet, da durch die geringere Wandstärke mehr Raum im Inneren des Hauses entstanden ist. Grundsätzlich wäre aber die Verwendung von Klinkern neben der etwas besseren Wärmedämmung auch in Bezug auf die Beständigkeit und den Witterungsschutz auf unserem mit Bäumen bewachsenen Grundstück eine kluge Wahl gewesen.

Am Ende ist man ja immer klüger, aus diesem Grund sind wir mit den beiden beschriebenen Entscheidungen auch nicht sehr unglücklich, sie trüben jedenfalls nicht unsere Freude, die wir immer noch am Wohnen im eigenen Haus haben!

Im Ergebnis konnte dann doch keiner sagen, was unter der Dusche vor sich gegangen war. Eine vollständige Diagnostik haben wir also doch nicht bekommen und angesichts des Zustandes im Bad musste nun auch irgendwann wieder mit dem Neuaufbau der Dusche begonnen werden.

Der Fliesenleger hat also am Ende alles wieder zusammengebaut, die Duschtasse noch einmal richtig abgedichtet und alles nach unserem Eindruck so gut wie möglich bearbeitet.

Wir haben ein optisch ordentliches Ergebnis, verbunden mit der Hoffnung, dass wir nun in der Zukunft Feuchtigkeit nur noch auf der richtigen Seite der Fliesen haben werden.

Vor jeder Therapie steht die Diagnostik.

Diese alte Regel soll auch bei der Suche nach der Ursache unseres Wasserschadens nicht aus den Augen verloren werden. Die Suche gestaltet sich aber nicht so einfach, denn auch nachdem sämtliche Fliesen und der darunter liegende Gipskarton in der Dusche auf allen drei Seiten fachmännisch entfernt  und die Duschtasse aus der ihrem Rahmen genommen wurde, ist zwar klar, dass der Gipskarton an allen drei Seiten nass war, dass aber unter der Dusche nur ein kleinerer Wasserfleck unter der Kante zum Estrich verschwindet.

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Unterhalb der Dusche scheint also die geringere Menge Wasser gewesen zu sein, die Wände sind dagegen allesamt feucht hinter den Fliesen. Zum Glück ist an allen Wänden aber die dahinter liegende Spanplatte trocken geblieben, was viel an der dazwischen liegenden Dampfbremse zu liegen scheint, die in diesem Fall nicht nur den Dampf gebremst hat.

Durch die Installationsfirma wurde nach Augenschein angenommen, dass es sich nicht um einen undichten Abfluss handeln könne, dafür sei zu wenig Wasser unter der Dusche. Es müsse eher davon ausgegangen werden, dass die Fugen nicht mehr dicht waren und daher auch das Wasser in die Wand eindringen konnte.

Heute haben wir einen weiteren Termin mit dem Leiter der Abteilung Bauleitung (also der Oberbauleiter) von Gussek, der uns zuvor schon einmal durch seine Entscheidungsfähigkeit angenehm aufgefallen war.

Aus unserer Sicht muss nun noch ein wenig nach der Quelle des Übels gesucht werden, bevor alles wieder verschlossen wird und wir die Unsicherheit einer Zeitbombe unter der Dusche in Kauf nehmen.

Auch wenn der Hausbauer natürlich gern ein Problem weniger auf seiner Liste stehen hätte …

Oh no!

Das ist wirklich genau das, wovor wir immer einen Mordshorror hatten:

Ein Wasserschaden in einem Holzhaus!

Wir haben offenbar ein Problem hinter den Fliesen der Dusche im oberen Bad. Nach der ersten Kontrolle durch den Fliesenleger ist zumindest die Gipskartonplatte hinter den Fliesen an der rückwärtigen Wand feucht. Bis etwa in die Höhe der dritten Fliesenreihe. Die Spanplatte dahinter scheint nicht betroffen zu sein. Allerdings haben wir den Verdacht, dass sich die Wand etwas angehoben hat (ca. 5mm), was aus unserer Sicht dafür sprechen könnte, dass die Wand am Boden feucht und dadurch aufgequollen ist.

SONY DSC

SONY DSC

Am kommenden Montag soll nun der Fliesenleger der Sache auf den Grund gehen, inklusive des Anhebend der gesamten Duschtasse, damit man sehen kann, wieweit sich darunter das Wasser auch schon ausgebreitet hat. Zusätzlich müssen wir eine Idee bekommen, wo eine undichte Stelle überhaupt das Ganze ausgelöst hat. Unsere bisherige Vermutung ist eine nicht ordentlich angebrachte Sillikonfuge am Übergang zwischen Wand und Duschtasse oder eine fehlende Abdichtung um die Amaturen herum.

Etwa ein Jahr wohnen wir nun in unserem Haus und haben in der Zwischenzeit auch noch einiges bewegen können.

Aber von Anfang an:
Einen Tag vor dem Einzug am 27.03.2012 kam noch die lang ersehnte Garage, die wir auch dringend für die vielen Kartons und alles mögliche andere im Rahmen des Umzuges benötigten. Just in time also!

Die Fertiggarage von Zapf kam in zwei Teilen (Garage und Anbau) und wurde innerhalb einer Stunde auf das vorbereitete Fundament gestellt,  in der Mitte verbunden und an den vorbereiteten Strom angeschlossen.

Anbau Garage

Anbau der Garage

Absetzen Garage

Absetzen des Anbaus

Entwässerung Garage

Entwässerung der Garage

Garage

Garage

Absetzen Garage

Absetzend der Garage

Das Beste an der ganzen Aktion war, dass die bestellte und bei uns vorgeschriebene Dachbegrünung schon auf der Garage fertig aufgebracht war und offenbar auch die Fahrt auf der Autobahn gut überstanden hatte.

Am nächsten Tag konnten wir diesen oberirdischen Keller bereits für den Umzug nutzen – ohne wäre es auch nicht gegangen!

Nach dem das Chaos des Umzuges dann etwas gelichtet war und wir uns so langsam an das neue Zuhause gewöhnt hatten, kam dann noch eine lange Phase mit der unvermeidlichen Palette vor der Tür und viel Sand um das Haus herum, der auch ständig in das Haus hinein wollte.

SONY DSC

Wir hatte aus diesem Grund schon früh beschlossen, möglichst schnell Abhilfe zu schaffen und die Außenanlagen zum Teil selbst zu machen (im Wesentlichen Pflanzen und Rasen) und den Rest einem Profi in die Hand zu geben. Die Wahl desselben war auch nicht sehr schwer gewesen, da wir wichtige Hinweise zum Gestaklten des Grundstücks abgefragt haben und danach nur einen übrig hatten, der sowohl annehmbare Vorschläge nach unserem Geschmack machen , als auch das Ganze in einem preislichen Rahmen anbieten konnte, den wir dann auch mitgehen wollten. Insgesamt hat sich allerdings die Phase des Anlegens von Terasse, Wegen und Treppen sowie Terrassieren des Hangs hineter dem Haus dann doch recht lange hingezogen, da wir offenbar nicht die einzigen waren, die bedient werden mussten …

Erste Stufe für dieTreppe zum Haus

SONY DSC

Die Treppe nimmt Gestalt an

SONY DSC

Auch die Terrasse ist bereits zu erkennen, und darüber sieht man auch schon den neu angelegten Rasen

SONY DSC

Anlage der Abtreppung zum oberen Teil des Gartens

SONY DSC

Auch eine Treppe nach oben in den Garten wird angelegt und das Ganze mit etwas Rollrasen schnell geschlossen

SONY DSC

Eingang zur Garage von hinten

SONY DSC

Wichtig ist aber ja immer das Ergebnis:

Anfang November wurden die letzten Steine für die Auffahrt verlegt und wir haben die letzten Heckenplanzen eingebuddelt, die wir sehr günstig und vor allem sehr gut im Netz beschafft hatten (TIP können wir gern geben).

So hatten wir zum Jahresende eine sehr gute Bilanz: Außenanlagen noch im Jahr 2012 fertig!

SONY DSC